Veranstaltungen

12.03.2020 bis 30.06.2020

Informationen zum Coronavirus

Informationen zum Coronavirus

Aufgrund der weiter anhaltenden Verbreitung des Coronavirus in Deutschland hat die Stadt Ludwigshafen am Mittwoch, 11. März, aus Vorsorgegründen entschieden, einen Teil ihrer Einrichtungen zu schließen. Zudem wird es ab Donnerstag, 12. März, Einschränkungen bei städtischen Dienstleistungen und Servicestellen geben.

Update vom 20.03.2020:

Leider müssen wir ihnen mitteilen, dass alle Veranstaltungen bis eisnchließlich Juni entfallen müssen. Wir arbeiten aber weiter daran Ersatztermine für die entfallenen Veranstaltungen zu finden.

 

 

Ziel dieser weitreichenden Vorsichtsmaßnahmen ist es, die Verbreitung des Virus durch das frühzeitige und konsequente Unterbrechen möglicher Infektionsketten einzudämmen.

Gemeinsam mit Medizinern und Hygienespezialisten des Klinikums sowie dem Gesundheitsamt hat sich der Ludwigshafener Stadtvorstand unter Leitung von Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck auf ein Bündel präventiver, also vorsorglicher Maßnahmen zum Schutz der Bürgerinnen und Bürgern sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung verständigt. Sie alle dienen dazu, größere Ansammlungen von Menschen zu vermeiden. Menschenansammlungen werden als eine wesentliche Ursache für die Verbreitung des Coronavirus angesehen.  Aus diesem Grund werden u.a. Sporthallen, Bäder, Bibliotheken und kulturelle Einrichtungen wie Museen und Theater geschlossen.

Die Stadtverwaltung reagiert damit auch auf den ersten bestätigen Fall eines mit dem Coronavirus infizierten Menschen in Ludwigshafen. Zudem gibt es seit gestern Abend einen Verdachtsfall in der Kindertagesstätte Karl Krämer-Straße. Die Kita ist derzeit geschlossen. Die Verwaltung erwartet das Testergebnis.

"Wir haben uns sehr genau überlegt, welche Schritte wir nun gehen wollen und Maßnahmen gegeneinander abgewogen. Es gibt keinen Grund für größte Besorgnis oder gar für Panik. Deutschland – und ein so starker Standort wie Ludwigshafen - ist auf viele schwierige Situationen vorbereitet. Wir unternehmen aktuell angemessene Schritte, um eine weitere Verbreitung des Virus auch bei uns einzudämmen. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Schritt. Wir müssen dafür sorgen, dass keine unnötigen Infektionsketten entstehen. Denn genau das könnte zu einer Zunahme der Erkrankungen führen. Dies gilt es im Interesse der Gesundheit unserer Bürgerinnen und Bürger sowie auch unseres öffentlichen Gesundheitssystems und der dort arbeitenden Menschen und auch unserer Verwaltung zu verhindern. Mit unseren Maßnahmen leisten wir einen Beitrag, in der derzeitigen Lage wichtige Zeit zu gewinnen. Diese Ziele hat auch die Bundeskanzlerin heute im Anschluss an Konsultationen mit ihren europäischen Partnern so formuliert. Wir alle - und eben auch als Kommune - sind gehalten, die Infektionsrisiken zu minimieren. Dazu tragen wir durch abgestimmte und durchdachte Maßnahmen bei“, erläuterte Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck.

Die OB bittet Bürgerinnen und Bürger um Verständnis dafür, dass Dienstleistungen der Verwaltungen teilweise eingeschränkt sind oder bestimmten Restriktionen unterliegen. "Öffentliche Aufgaben und Funktionen, die von grundlegender Bedeutung für die Allgemeinheit sind, werden selbstverständlich weiter erfüllt. Das steht außer Frage. Dienstleistungen rund um den Bürgerservice werden erbracht. Hier bitten wir darum, Regularien, wie wir sie nun vorsorglich festgelegt haben, einzuhalten. Aber dort, wo wir durch Einschränkungen von Services aktuell einen Beitrag zum Infektionsschutz leisten können, machen wir das. Die kommenden Tage wird uns alle etwas Geduld abnötigen, die wir aber im Interesse der allgemeinen Gesundheit gerne aufbringen sollten“, betont die OB.

Jutta Steinruck dankte den ärztlichen Ratgebern und Partnern aus Klinikum und Gesundheitsamt sowie den Mitarbeiterinnen der Gesundheitsbehörden und -einrichtungen für  deren großes Engagement und die vertrauensvolle Zusammenarbeit . "Als politische Verantwortliche brauchen wir die wissenschaftliche Sicht und den fundierten Ratschlag, die kritische Reflexion und das Abwägen mit Expertinnen und Experten, um solide und begründete Entscheidungen zu treffen“, betont die OB.

Nachdem das erfolgt sei, habe sich die Stadt zu folgenden Vorsorgemaßnahmen entschieden:

Folgenden Einrichtungen bleiben bis auf Weiteres geschlossen:

  • Kultureinrichtungen
    Stadtbibliothek einschließlich der Stadtteilbibliotheken
    Theater im Pfalzbau
    Wilhelm-Hack-Museum
    Stadtmuseum
    Rudolf-Scharpf-Galerie
    Schillerhaus Oggersheim
    Musikschule
    Kulturzentrum DasHaus
    Ernst Bloch Zentrum
  • Kinder- und Jugendeinrichtungen
    Alle offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen der Stadt einschließlich der Einrichtungen der Bürgerinitiativen
  • Schullandheim Ramsen
  • Sportanlagen und Schwimmbäder
    Schulsporthallen und Bezirkssportanlagen für den Vereinsbetrieb (Ausnahme Schulsport).
    Leichtathletikhalle (Ausnahme Schulsport)
    Südwest-Stadion
    Hallenbad Süd
    Hallenbad Oggersheim
  • Soziales
    Soziale Stadt Büros
    Abteilung Wohngeld
    Schuldnerberatungsstelle
    Drogenberatung, Goethestraße 12
    Stadthaus Nord: Vorerst nur Donnerstag 9 bis 12 Uhr geöffnet
  • Senioren
    Seniorentreffs und Seniorenzentren
    Seniorenförderung Walzmühle: Öffnungszeiten vorerst nur Donnerstag 9 bis 12 Uhr
  • Beschäftigungsförderung
  • Kleidertreffs
  • Volkshochschule
    Anmeldung geschlossen
    Sprachberatung geschlossen
    Alle Kurse und Veranstaltungen werden abgesagt
    Prüfungsrelevante Kurse finden statt
  • Es finden keine Trauerfeiern mehr statt
  • Das Haus der Naturpädagogik ist geschlossen, der Wildpark bleibt geöffnet

Die Liste wird gegebenenfalls aktualisiert.

Bürgerinformationstelefon

Für weitere Bürgeranfragen ist ab Donnerstag, 12. März 2020, 8 Uhr, unter der Rufnummer 0621 504-6000 ein Informationstelefon geschaltet. Über dieses können sich Bürgerinnen und Bürger über Vorsorgemaßnahmen wie zum Beispiel Schließungen informieren.

Allgemeinverfügung für Veranstaltungen

Die Stadt Ludwigshafen hat wegen fortdauernden Verbreitung des Coronavirus auch in der Region die Richtlinien zur Durchführung öffentlicher Veranstaltungen gemäß den Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums ergänzt und aktualisiert.

Die neue Allgemeinverfügung untersagt Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ab einer erwarteten Teilnehmerzahl von 1.000 Menschen. Für alle anderen Veranstaltungen gilt weiterhin, dass der Veranstalter sicherzustellen und zu bestätigen hat, dass diese gemäß den jeweils gültigen und aktuellen Hinweisen und Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (www.rki.de) durchgeführt werden.

Zu Präventionszwecken sensibilisiert die Stadtverwaltung ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Informationen zu hygienischen Vorsichtsmaßnahmen und gibt Tipps, um die Gefahr potenzieller Virusinfektionen möglichst gering zu halten. Die Verwaltung orientiert sich hierbei an den Vorgaben des Robert-Koch-Instituts, welches seinerseits entsprechende Handreichungen veröffentlichte.

Datum: bis 30.06.2020