27.01.2020

Fachismus und der Holocaust-Versuch einer Erklärung

Faschismus und der Holocaust- Versuch einer Erklärung
mit dem Soziologen Horst Haenisch aus Hannover der seine Schrift mit dem gleichnamigen Titel vorstellt.

Die vorliegende Schrift von Horst Haenisch beansprucht nicht, eine Geschichte und Darstellung des Holocaust zu sein. Es geht ihm vielmehr darum, den immer wieder gestellten Fragen, wie es überhaupt geschehen konnte und warum es in Deutschland geschah, nachzugehen. Und – damit eng zusammenhängend – ob mit den Methoden des historischen Materialismus von Marx und Engels diese Fragen überhaupt zu beantworten sind. Der Autor setzt sich mit den wichtigsten Theorien des Holocaust auseinander und wägt Stärken und Schwächen verschiedener Autoren ab. Im Zentrum seiner Antwort auf die Frage »Warum Deutschland?« steht der Blick auf den besonderen Charakter der faschistischen Konterrevolution von 1933 und dem daraus erst möglich gewordenen Aufbau eines faschistischen Doppelstaates.
(Text und Bild: Edition Aurora Verlag) In einer Zeit in der sogar die Bundeskanzlerin Merkel in einer Rede in Auschwitz am 6.12.2019 sagte:"Wir erleben einen Angriff auf die Grundwerte der liberalen Demokratie und einen gefährlichen Geschichtsrevisionismus im Dienste einer gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit."Die Erinnerung daran und wie es zu dem Holocaust, und dem Faschismus, kommen konnte ist hoch aktuell. Wie recht die Bundeskanzlerin in diesem Punkt hat zeigen Äußerungen der Afd, "Politiker" wie Wolfgang Gedeon, der als ein offener Antisemit in der AfD weiter Mitglied sein darf. Klarheit in dieser Frage sind wichtig für die Gegenwart, und die Zukunft, Widerstand dagegen aufzubauen das so etwas nie wieder passiert.
www.neues-deutschland.de/artikel/1094820.verselbststaendigung-des-politischen.html
Horst Haenisch: Faschismus und der Holocaust. Versuch einer Erklärung. Edition Aurora, 204 S., geb., 8,50 €

Ort: Hausboot

Datum: / 19:30 bis 20:00 Uhr