07.09.2019

Schuld - Performance nach Interviews mit Gewaltverbrechern

Es gibt kein Leben ohne Schuld. Irgendwie macht sich jeder schuldig. Sei es aus Ignoranz, aus Überforderung oder durch bewusstes Fehlverhalten. Aber was passiert, wenn die Schuld zu schwer wiegt, wenn „Mord und Totschlag“ Realität werden? Wenn sexuelle Nötigung ein Tatbestand ist? Wenn man als Gewaltverbrecher verurteilt wird?
In „Schuld“ lässt Regisseurin Lea Aderjan Menschen zu Wort kommen, die Dinge getan haben, für die es keine Entschuldigung mehr zu geben scheint.

Aus Interviews mit Sexual- und Gewaltstraftätern in der JVA Ludwigshafen ist ein empfindsamer Monolog entstanden, der sich mit Schicksalen, Motiven und Taten auseinander setzt und nach dem Umgang mit der Schuld fragt.
Performt von einer jungen Frau, lässt die Inszenierung Grenzen der Individuen verschwimmen und schafft einen filigranen Raum der Annäherung zwischen den entfernten Lebenswelten: Unschuld und Verbrechen.

Ab 16 Jahren

Text & Regie: Lea Aderjan
Musik: Ziggy Has Ardeur
Spiel: Anjali Bröcker
Licht: Björn Klaassen
Ausstattung: Julica Henning

Eine Auftragsarbeit des Kulturbüros Ludwigshafen

In Zusammenarbeit mit der Justizvollzugsanstalt Ludwigshafen -Sozialtherapeutische Anstalt

 

Gruppenreservierungen über Monika Schill: Telefon: 0621 504-2943 oder Email:monika.schill@ludwigshafen.de

Ort: Kulturzentrum dasHaus | Keller

Tickets: HIER BESTELLEN!

Preis: VVK 10 € zzgl.Geb./ AK 12 € Schüler*innen: 4 €

Datum: / 20:00 bis 20:50 Uhr